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Wenn man in Wikipedia schaut, findet man über 30 Methoden, wie man den Wert eines Unternehmens berechnen kann. Die meisten davon, sind aber für die IT-Branche unbrauchbar. Die gängigsten Methoden sind die sogenannten „Multiple-Methoden“. Diese Faktoren werden von der Institution „Financials“ herausgegeben und stellen das Verhältnis zwischen Umsatz und Kaufpreis, respektive Ergebnis und Kaufpreis dar. Hierzu melden die großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften jeweils den Umsatz bzw. das Betriebsergebnis und den Kaufpreis ihrer Deals an diese Institution, die dann diese Korrelation errechnet und veröffentlicht. Derzeit liegen die veröffentlichten Umsatz-Multiples bei 0,9 bis 1,2 und die EBIT-Multiples bei 9,0 bis 10,0.

Demnach würde ein IT-Systemhaus mit 1 Mio. Umsatz oder 100 Tsd. € EBIT einen Kaufpreis von 1 Mio. € erzielen. Aber was fällt Ihnen bei dieser Herangehensweise auf? Ja genau: Ein Unternehmen, das 1 Mio € Umsatz mit Hardware macht, braucht dafür 3 Mitarbeiter und wird sicher keinen Kaufpreis von 1 Mio € erzielen. Umgekehrt wird ein Unternehmen mit 1 Mio Umsatz mit Wartungsverträgen 10 Mitarbeiter benötigen und wahrscheinlich auch deutlich mehr EBIT machen, als 100 Tsd. €.

Ein weiteres Problem dieser Methoden ist die Tatsache, dass dabei das gesamte Anlagevermögen außer Acht gelassen wird. Aber es macht doch einen riesigen Unterschied, ob das Unternehmen über eine eigene Immobilie, einen großen Fuhrpark oder ein eigenes Rechenzentrum verfügt, oder nicht. Insofern muss in der Unternehmenswertberechnung das Anlagevermögen berücksichtigt werden!

Ferner ist es auch ein großer Unterschied, ob das Unternehmen über hervorragend ausgebildetes Personal verfügt, oder nicht. Hat man jedoch viel Geld in Zertifizierungen gesteckt, hat dies das Ergebnis in der Vergangenheit gedrückt und generiert somit einen niedrigeren Kaufpreis, als ein Unternehmen, das nichts in seine Mitarbeiter investiert hat, deshalb ein besseres Ergebnis produziert hat und dadurch einen höheren Kaufpreis erzielt. Das kann doch nicht sein, oder?

Aus diesem Grund haben wir über die letzten 10 Jahre hinweg eine eigene, speziell auf die IT-Branche ausgerichtete Bewertungsmethode entwickelt, die die Besonderheiten der Branche berücksichtigt. Diese Methode ist auf unsere Homepage dargestellt und der eigens für die IT-Branche erstellte (kostenlose) Unternehmenswert-Rechner auf unserer Seite berücksichtigt diese Spezialitäten. Ebenso berücksichtigt unsere Methode den Anteil an Dauerschuldverhältnissen, der heute in der Branche eine der zentralen Einflussfaktoren auf den Unternehmenswert ist. Probieren Sie´s aus! Hier geht´s zum Rechner.

Gerne können Sie uns auch wegen der Bewertung Ihres Unternehmens kostenlos und unverbindlich kontaktieren. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.